Abschied von Alaska (10.07.)

Auch wenn man es nicht für möglich gehalten hatte, so nahm die Rückreise zurück nach Kanada praktisch einen ganzen Tag ein. So mussten wir schon kurz vor 7 Uhr am Flughafen sein – an dem mir dann noch ein Weißkopfseeadler vor die Linse kam, der auf dem Parkplatz eine kurze Rast eingelegt hatte – und nach kleineren technischen Problemen startete unsere Maschine gegen 8:30 Uhr in Richtung „Seattle“.

Hier hielten wir uns auch nicht besonders lange auf und schlussendlich landeten wir gegen 14:30 Uhr wieder in „Vancouver“, mussten aber anschließend noch knapp 1 1/2 Stunden in der Schlange für den Zoll anstehen. Hier sei anzumerken, dass ich auf Grund meines Visums anscheinend als kanadischer Staatsbürger angesehen wurde, denn der ausgefüllte „Familienzettel“ hinsichtlich der Einreise, auf dem mein Name stand, wurde nicht anerkannt, so dass ich noch schnell meinen eigenen ausfüllen musste.

Als nächstes mussten wir uns noch schnell einen Mietwagen organisieren, bevor es in Richtung des Hotels der Eltern ging. Dieses war aber mehr ein Apartmenthaus, denn es befand sich eine komplette Wohnküche in ihrem Zimmer – sicherlich ganz gut für Touristen, die ein paar Tage in der Stadt verbringen, aber nicht unbedingt für Leute, die nur übernachten wollen.

Nachdem sich die Eltern umgezogen und frisch gemacht hatten, haben wir uns dazu entschlossen noch etwas zu essen und da sich der leckere Thai, den ich vor einigen Wochen nach dem Kauf meines Fahrrades entdeckt hatte, ganz in der Nähe befand, haben wir uns zu Fuß dahin auf den Weg gemacht – so konnte ich den Eltern noch einen Teil von „English Bay“ zeigen. Das Essen war dann schön lecker und scharf und bildete einen perfekten Abschluss für die Reise 🙂

Am Ende bekam ich noch einen Fahrservice zurück zu meinem „Homestay“ spendiert, denn neben meiner Reisetasche hatte ich nun noch einen leeren Koffer dabei, den ich in den nächsten Tagen mit allen Klamotten füllen kann, die ich nicht mehr benötige. Denn insgesamt darf ich meinen Eltern etwa 46kg mitgeben, die sie recht günstig mit nach Deutschland nehmen können – ich denke mal die Menge bekomme ich locker zusammen. Da Andrea und Elijah noch nicht daheim waren, habe ich den Eltern kurz eine kleine Hausführung gegeben und ihnen anschließend eine schöne Reise gewünscht, denn die nächsten 10 Tage verschlägt es sie in die „Rocky Mountains„.

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